DECKFAKTOR · VERKÄUFERHANDBUCH · BETA

Vom ersten Angebot
bis zur Auszahlung.

Für deinen Verkauf aus Deutschland: Richte dein Konto ein, veröffentliche deine Artikel und bearbeite Bestellungen Schritt für Schritt. Jeder Abschnitt führt dich direkt zum passenden Bereich.

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Die Beta enthält echte Angebote und echte Käufe. Bestelle keine eigenen Angebote zum Ausprobieren und bestätige keinen Versand, der noch nicht stattgefunden hat. Gesetzliche Rechte gelten auch in der Beta.

1. Konto anlegen und zum Verkauf freigeben lassen

  1. Registriere dich als Verkäufer und bestätige deine E-Mail-Adresse. Melde dich danach an. Ein Käuferkonto kann ebenfalls den Verkäuferbereich öffnen.
  2. Öffne Verkäuferprofil. Trage deinen öffentlichen Verkäufernamen, vollständigen Namen, deine Anschrift und die passende Verkäuferart ein. Gewerbliche Verkäufer ergänzen ihre Unternehmensangaben. Wähle „privat“ nur, wenn dein Verkauf tatsächlich privat ist.
  3. Speichere das Profil und reiche es unter Prüfantrag & Rückfragen zur Prüfung ein. Änderungen an bereits eingereichten Angaben müssen erneut eingereicht werden. Die Verkäuferart lässt sich nach Beginn der Prüfung nicht beliebig umstellen; kontaktiere uns bei einer notwendigen Änderung.
  4. Richte unter Verifizierung dein Auszahlungskonto bei Stripe ein. Identitäts- und Bankangaben gibst du direkt bei Stripe ein. Nach der Rückkehr prüfst du den Status erneut; ein geschlossener Stripe-Dialog bedeutet noch keine erfolgreiche Verifizierung.
  5. Lies und bestätige dort die Verkäufer- und Finanzbedingungen, veröffentliche deine Rechtstexte und hinterlege deine Zahlungsabsicherung. Die Übersicht zeigt fehlende Angaben, laufende Prüfungen und deine tatsächliche Verkaufsfreigabe getrennt an.

So erkennst du das Ergebnis: Erst „Verkauf freigeschaltet“ bestätigt, dass dein Konto verkaufen darf. Die öffentliche Beta ersetzt weder die Kontoprüfung noch Stripe-Anforderungen. Neue Verkäuferkonten sind derzeit ausschließlich für Personen und Unternehmen mit Sitz in Deutschland verfügbar; Lieferungen an unterstützte EU-Adressen sind möglich.

2. Deine Anbieterangaben und Rechtstexte veröffentlichen

  1. Öffne Anbieterangaben & Rechtstexte. Hinterlege deine eigenen Anbieter- und Kontaktangaben, Verkaufsbedingungen und Datenschutzhinweise.
  2. Als gewerblicher Verkäufer ergänzt du die passenden Unternehmens-, Vertretungs- und gegebenenfalls Registerangaben sowie Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular. Übernimm nicht einfach das Impressum oder die AGB von Deckfaktor: Du bist bei deinen Angeboten selbst Vertragspartner.
  3. Speichere zunächst einen Entwurf, prüfe die Vorschau und bestätige die Veröffentlichung der vollständigen Fassung. Prüfe anschließend deine öffentliche Verkäuferseite.

Ein gespeicherter Entwurf ist noch nicht veröffentlicht. Deine veröffentlichte Fassung wird beim Angebot und im Checkout verlinkt. Die bei einem Kauf geltende Fassung bleibt mit dieser Bestellung erhalten. Eine Vollständigkeitsprüfung bestätigt keine rechtliche Eignung deiner Texte; passe sie an dein tatsächliches Geschäft an.

3. Porto, Bearbeitungszeit und Versandprofile einstellen

  1. Öffne Versand und prüfe deine Versandregeln. Die Bearbeitungszeit in Werktagen beschreibt die Zeit, die du vor der Übergabe an den Versanddienstleister benötigst. Die Transportzeit kommt hinzu.
  2. Wähle eine passende Versandart und realistische Laufzeiten. Hinterlege den Preis, den der Käufer für deine Versandgruppe bezahlt. Prüfe die gespeicherten Werte nach dem erneuten Öffnen.
  3. Prüfe bei Sealed-Produkten das zugeordnete Versandprofil, Gewicht und Abmessungen einschließlich Verpackung. Eine kleine Karte und ein großes Display dürfen nicht versehentlich dieselben ungeeigneten Versandvorgaben erhalten.
  4. Kontrolliere ein veröffentlichtes Angebot und den Warenkorb: Dort müssen die erwarteten Versandkosten und Lieferzeiten erscheinen. Nicht jedes Produkt passt in jede Versandart oder jedes Lieferland.

Ab 20 € ist eine Sendungsverfolgung erforderlich. Unter 20 € kann eine zulässige ungetrackte Versandart verwendet werden. International versenden wir zunächst nur innerhalb des unterstützten EU-Liefergebiets; ausgeschlossene Zoll- und Sondergebiete bleiben ausgeschlossen. DPD über Deckfaktor ist derzeit für Versand durch Deckfaktor vorgesehen, nicht zur Etikettbuchung durch andere Verkäufer.

4. Die richtige Karte oder das richtige Produkt anbieten

  1. Öffne Inventar und füge einen Artikel aus dem Katalog hinzu. Suche nach Kartenname oder Produkt und wähle die genaue Ausgabe, das Set und den Print. Gleicher Kartenname bedeutet nicht automatisch gleiche Ausgabe.
  2. Ergänze Sprache, Zustand, angebotene Stückzahl und deinen Preis pro Stück. Trage nur Bestand ein, den du tatsächlich verkaufen und liefern kannst. Besondere Abweichungen gehören in die Angebotsbeschreibung.
  3. Prüfe bei versiegelten Produkten Produktart, Variante und Versandprofil. Referenzbilder sind keine Fotos deines individuellen Exemplars; die zugesagten Angaben müssen trotzdem stimmen.
  4. Speichere die Änderungen und kontrolliere die Statusanzeige am Artikel. Prüfe Menge und Preis nach einem erneuten Laden. Wenn eine Fehlermeldung erscheint, korrigiere das genannte Feld; die Eingabe allein ist noch kein bestätigter Speichervorgang.

Änderungen an Preisen und Mengen gelten für neue Käufe. Eine bereits bezahlte Bestellung behält ihre vereinbarten Positionen und Preise. Ersetze eine bestellte Sprache, Ausgabe oder Zustandsklasse niemals ohne Zustimmung des Käufers.

5. Wann dein Angebot wirklich online ist

Bei geöffnetem Marktplatz und vollständig freigeschaltetem Verkäuferkonto gehen gültige, aktive Angebote mit positivem Bestand nach dem Speichern automatisch online. Es gibt keine zusätzliche Einzelprüfung jedes Artikels.

Online & kaufbar
Das Angebot ist freigegeben. Öffne die Produktseite und kontrolliere deine Verkäuferzeile, Preis, Menge, Sprache und Zustand.
Verkäuferkonto vervollständigen
Öffne deine Übersicht und erledige den dort genannten Kontoschritt. Wiederholtes Speichern des Artikels ersetzt keine Kontofreigabe.
Pausiert
Das Angebot ist nicht kaufbar. Nutze die Pause, wenn du vorübergehend nicht liefern kannst. Bestehende Bestellungen bleiben zu bearbeiten.
Ausverkauft
Die verfügbare Menge ist null. Ergänze sie erst, wenn wieder echter Bestand vorhanden ist.
Angaben prüfen / Derzeit nicht kaufbar
Prüfe Produktzuordnung, Pflichtangaben und Kontostatus. Bei einem weiterhin unklaren Status kontaktiere uns mit dem Artikel und der Fehlermeldung.

„Nur verfügbare“ zeigt bestellbare Angebote mit positivem Bestand. Ein Katalogeintrag ohne kaufbares Angebot ist kein bestätigter Warenbestand.

6. Eine eingegangene Bestellung bearbeiten

  1. Öffne Bestellungen regelmäßig. Verlasse dich nicht ausschließlich auf eine E-Mail. Öffne die konkrete Bestellung und prüfe den Zahlungs- und Bearbeitungsstatus.
  2. Versende erst, wenn die Bestellung als bezahlt und zur Bearbeitung freigegeben angezeigt wird. Prüfe Artikel, Mengen, Sprache, Zustand, Lieferadresse und gewählte Versandart.
  3. Stelle genau diese Positionen zusammen und verpacke sie sicher. Bestätige die tatsächlich gepackten Mengen. Bei mehreren Sendungen muss jede Position ihrer tatsächlichen Sendung zugeordnet bleiben.
  4. Erstelle bei Bedarf ein Etikett zur Bestellung oder hinterlege den zulässigen eigenen Versand. Trage die richtige Sendungsnummer ein, wenn Tracking erforderlich ist.
  5. Bestätige „Versendet“ erst nach der tatsächlichen Übergabe. Prüfe danach, ob die gesamte Bestellung oder nur eine Teilsendung als versandt erscheint.

Fehlt ein Artikel oder stimmt die Adresse nicht, nutze die Bestellnachrichten, bevor du versendest. Eine eingegangene Nachricht oder ein offener Fall kann auch nach dem Versand eine Antwort erfordern.

7. Etiketten kaufen und mehrere Sendungen abrechnen

Eine Etikettbuchung bei Deckfaktor ist an eine konkrete Bestellung gebunden. Du kannst passende zusätzliche Sendungen für diese Bestellung erstellen. Ein allgemeiner Etikettshop ohne Bestellung gehört derzeit nicht dazu.

  1. Prüfe Absender, Empfänger, Versandprodukt, Gewicht und Abmessungen. International wird jede angefangene 100-g-Stufe berücksichtigt; Saisonaufschläge können den angezeigten Preis verändern.
  2. Lies den verbindlich angezeigten Etikettpreis vor der kostenpflichtigen Buchung. Das vom Käufer bezahlte Porto und dein gebuchtes Etikett sind zwei getrennte Positionen.
  3. Die Etikettkosten werden aus deinen Erlösen dieser Bestellung abgerechnet. Dafür ist keine separate Aufladung eines Kundenguthabens vorgesehen. Wenn die Bestellung die Buchung nicht deckt oder die Prüfung fehlschlägt, kläre den Hinweis, bevor du weitermachst.
  4. Lade nach erfolgreicher Buchung das vorhandene Etikett herunter. Bei einer unklaren Antwort prüfe zuerst die bestehenden Etiketten und den Status; löse nicht auf Verdacht eine zweite Buchung aus.

Das Kaufen oder Drucken eines Etiketts bestätigt noch keinen tatsächlichen Versand. Bei einem Storno ist erst der bestätigte Stornierungs- und Abrechnungsstatus maßgeblich.

8. Ankunft, Bewertungen und „nicht angekommen“

Käufer können in ihrer Bestellung den Empfang bestätigen und bewerten. Erinnerungen helfen dabei. Eine positive Bewertung ist keine Voraussetzung für die Bearbeitung einer berechtigten Reklamation.

  1. Prüfe bei einer Rückfrage zuerst Versanddatum, Sendungsnummer, Tracking und Bestellnachrichten.
  2. Bei „nicht angekommen“ oder einem anderen offenen Fall antworte im zugehörigen Vorgang und hinterlege die verfügbaren Nachweise. Behaupte keine Zustellung allein aufgrund eines erstellten Etiketts.
  3. Eine Auszahlung kann durch einen offenen Fall oder eine Rückbuchung eingeschränkt werden. Beachte den konkreten Status in der Bestellung und der Finanzübersicht.
  4. Bei Widerruf, Rücksendung oder Erstattung nutze den zugehörigen Bestellvorgang. Eine Nachricht allein führt noch keine Erstattung aus. Prüfe nach einer vereinbarten Lösung deren bestätigten Status.

Gesetzliche Ansprüche und gegebenenfalls Widerrufsrechte werden durch die Empfangsbestätigung oder eine Bewertung nicht ersetzt.

9. Deinen Nettoerlös und die Auszahlung verstehen

Unter Finanzen und Transaktionen siehst du die zugeordneten Beträge und Abzüge. Maßgeblich sind die tatsächlich für deine Bestellung ausgewiesenen Positionen:

Verkaufserlös einschließlich zugeordnetem Porto − Verkaufsprovision − Zahlungsgebühren − gebuchte Etiketten − weitere berechtigte Abzüge = verbleibender Verkäufererlös.

Die aktuellen Sätze und ihre Berechnung findest du unter Gebühren. Ein finanzierter Marktplatz-Gutschein ist ein Zahlungsmittelanteil und senkt deinen Verkaufserlös nicht. Dein eigener Rabattgutschein senkt dagegen den tatsächlichen Verkaufspreis deiner Produkte.

  1. Unter 20 € wird der Erlös nach vollständiger Versandbestätigung frei. Ab 20 € genügt „versendet“ nicht: Die Zustellung muss bestätigt sein; die derzeitige Freigaberegel berücksichtigt anschließend 48 Stunden. Offene Fälle oder Rückbuchungen können eine Freigabe verhindern.
  2. Öffne Auszahlungen und prüfe den frei verfügbaren Nettobetrag. Noch ausstehende Beträge und Rücklagen sind nicht dasselbe wie auszahlbarer Erlös.
  3. Fordere die gewünschte zulässige Auszahlung an. Die Zuordnung und Übertragung erfolgt an dein verbundenes Stripe-Connect-Konto. Die anschließende Bankgutschrift hängt vom Stripe-Auszahlungsstatus ab.
  4. Kontrolliere den Status der Anforderung. Bei „in Bearbeitung“ nicht mehrfach neu anfordern. Ein Fehlerhinweis oder eine noch fehlende Bankgutschrift ist kein Beleg für eine abgeschlossene Übertragung.

10. Zahlungsabsicherung hinterlegen

Unter Zahlungsabsicherung hinterlegst du nach der Kontozuordnung eine Kredit- oder Debitkarte und bestätigst die Einzugserlaubnis. Die Karte ist für berechtigte offene Verkäuferforderungen vorgesehen, etwa nach Rückbuchungen. Sie ist von deinem Auszahlungskonto getrennt.

Verfügbare zuordenbare Erlöse werden zuerst berücksichtigt. Bleibt eine gedeckte Forderung offen, kann der zulässige Rest über die hinterlegte Karte eingezogen werden. Fordert deine Bank eine Bestätigung, erledige sie über den angezeigten sicheren Zahlungsdialog. SEPA wird für diese Einrichtung nicht angeboten. Vollständige Karten- oder Bankdaten gehören weder in Nachrichten noch in dein Verkäuferprofil.

11. Eigene Rabatte oder finanzierte Marktplatz-Gutscheine

  1. Öffne Gutscheine. Entscheide vor dem Erstellen, ob der Gutschein nur für deine eigenen Produkte oder für den zugelassenen Marktplatzbereich gelten soll.
  2. Lege Code, Rabatt, Gültigkeit und verfügbare Begrenzungen fest. Prüfe die Zusammenfassung vor dem Bestätigen.
  3. Ein Gutschein für eigene Produkte reduziert deinen Verkaufspreis. Ein Marktplatz-Gutschein benötigt ein zuvor finanziertes Budget: verfügbare Erlöse zuerst, ein zulässiger Rest per Karte. Eine erforderliche Kartenbestätigung muss abgeschlossen sein, bevor das Budget nutzbar ist.
  4. Bei einem erstellten Gutscheinbudget unter 5,00 € zahlt der Aussteller einmalig 0,35 €. Ab 5,00 € entfällt diese Ausstellungsgebühr. Sie ist unabhängig von einer möglichen Kleinbestellpauschale beim Käufer.
  5. Prüfe anschließend Status, verfügbares Budget und Einlösungen. Ein nicht bestätigtes oder erschöpftes Budget kann nicht eingelöst werden. Eine Vorschau im Warenkorb allein ist noch keine abgeschlossene Einlösung.

Beispiel: Bei 70 € Verkaufspreis und 50 € finanziertem Marktplatz-Gutschein bleibt die Forderung des verkaufenden Händlers 70 € vor seinen Gebühren. Bei einem eigenen Produktrabatt von 50 € sinkt der Verkaufspreis dagegen auf 20 €.

12. Rechnungen finden und Probleme gezielt melden

Unter Rechnungen findest du die für deine Verkäufe bereitgestellten Belege. Hinterlege korrekte Rechnungs-, Unternehmens- und Steuerangaben. Deckfaktor stellt die Verwaltung bereit; als Verkäufer bleibst du für die Angaben deiner Verkaufsrechnung verantwortlich. Prüfe Aussteller, Empfänger, Positionen, Versand, Steuerausweis und Gesamtbetrag. Verwechsle eine Kundenrechnung nicht mit einer Plattformgebührenabrechnung oder einem Stripe-Beleg.

Wenn etwas nicht funktioniert: Notiere die betroffene Seite, Bestell- oder Angebotsnummer, Uhrzeit und den genauen Fehlertext. Prüfe zuerst, ob Speichern oder Buchen bereits erfolgreich war, bevor du eine kostenpflichtige Aktion wiederholst. Verwende bei einer Bestellung deren Nachrichtenverlauf; für Konto- und Freigabefragen den Prüfantrag oder info@deckfaktor.com. Sende niemals Passwörter, vollständige Kartendaten oder Authenticator-Codes.

PayPal wird derzeit nur bei dafür geeigneten Deckfaktor-Eigenangeboten im Checkout angeboten. Zahlungen für Angebote anderer Verkäufer laufen über Stripe mit Zuordnung über Stripe Connect. Maßgeblich bleiben die konkret angezeigten Zahlungsarten.